Die Kykladen bilden die Quintessenz der griechischen Inseln, oder, wenn sie möchten, den malerischsten Inselkomplex Griechenlands. Es handelt sich um eine Gruppe von ungefähr 2.000 kleinen Inseln, von denen nur 33 bewohnt werden, mitten der blauen Ägäis gelegen. Sie strecken sich von den südlichen Küsten Attikas und Euböas, bis zu den offenen Gewässern der südöstlichen Küsten der Peloponnes, aus, indem sie einen erdachten Zirkel rund um den "Nabel der Welt" - Delos - bilden, der heiligen Insel, die, nach der mythischen Sage, aus den Tiefen des Meeres auftauchte, um von Apollon bewohnt zu werden. Die Geologen behaupten, dass sich die Kykladen durch die Erdbeben und Vulkanausbrüchen des Landgebietes gebildet haben, das einst Griechenland mit Kleinasien verband.
Heute bilden sie eine unabhängige Präfektur, mit Ermoupolis auf Syros als Hauptstadt.
 Man kann sie geographisch in vier Grundstreifen einteilen: 

Westliche Kykladen, mit:  Kea, Kythnos, Serifos, Sifnos, Kimolos und Milos,
Zentrale Kykladen, mit:  Syros, Paros, Antiparos und Naxos,
Nördliche und Nordöstliche Kykladen, mit:  Andros, Tinos, Mykonos, Delos und Rinia
Südliche und Südöstliche Kykladen, mit:  Thira, Amorgos, Anafi, Folegandros, Ios und Sikinos.
Verstreut liegen noch hunderte, kleine unbewohnte Inseln und Felseninseln, die nicht mit den Linienschiffen erreicht werden.
Ein Besuch auf den benachbarten Inseln von Nea Steria - Rafina - Andros (die Alternative zu Piräus !!)

Die Stadt von Syros, ein Ort, von relativ begrenzter touristischen Entwicklung, der in der Vergangenheit, großen sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand erlebte, ist auf zwei Hügeln gebaut, und teilt sich in den katholischen und den orthodoxen Bezirk, die seit Jahrhunderten harmonisch nebeneinander existieren.
Mykonos, ein paar Meilen südöstlich von Syros gelegen, ist auf der ganzen Welt bekannt für ihre hervorragenden Stränden und dem kosmopolitischen Nachtleben. Auf Delos, sehr nah an Mykonos gelegen, herrscht absoluter Frieden. Es handelt sich um ein unbewohntes, endloses archäologisches Paradies, das seit Jahrzehnten, konstanter Ausgrabungen ausgesetzt ist. Ähnliche Zustände wie auf Mykonos, doch mit mehr alternativen Lösungen für Familienferien, bieten die wunderschönen Ortschaften auf Paros, im Gegensatz zu den 24 Stunden lang andauernden Partie´s, die von den  jungen Besuchern von Ios an ihren endlosen Stränden organisiert werden. Im Kontrast dazu, bietet Tinos unvergessliche Eindrücke, allen, die sie am 15en August, der Feier der Panagia Evangelistria, besuchen, wo zahlreiche Gläubige auf der Insel kommen, um ihren Segen zu erbeten. Ein total einzigartiges Schauspiel bietet die suggestive, schaurige, vulkanische Landschaft von Santorini (Thira), mit den schwarzen Sandstränden und den beeindruckenden Häusern, die im wahrsten Sinne in den abgründigen, vulkanischen Felsen eingegraben sind, mit einer amphitheatrischen Aussicht auf den im Meer liegenden, aktiven Vulkan.
Die Kykladen werden, aufgrund der archäologischen Funde, seit der neolithischen Zeit bewohnt, doch ihre Blühte erreichten sie im dritten Jahrtausend v.Chr., als sich die berühmte Kykladische Kultur entwickelte. Später wurden sie von den Kretern, den Mykaenern, den Doriern und der Ioniern erobert. Die letzten errichteten auf Delos ihr religiöses Zentrum auf. Starke Spuren hat auch die venezianische Besetzung, um 1.200 n.Chr., hinterlassen, die das moderne kulturelle und soziale Erbe der Kykladen beeinflusst hat.
Das Blau des Himmels und des Meeres gegenüber dem kargen, steinigen Boden und den einmalig weißen Häusern mit den winzigen Höfen, und den unzählbaren Landkirchen mit den Weißgetünchten Glockentürmen, ziehen jedes Jahr Touristen an, denen sie einmalige und verschiedenartige Eindrücke von Hafen zu Hafen anbieten.