Die sieben Inseln des ionischen Meeres sind Kerkyra (oder Corfu), Paxi (mit Antipaxi), Lefkada, Kefallonia, Zakynthos, Ithaki und Kythera (mit Antikythera). In Wirklichkeit aber (wie es in den meisten griechischen Inselkomplexen zu sehen ist), existieren in der Gegend der Eptanisa insgesamt 123 Inseln und Felseninseln, von denen nur 28 bewohnt sind, während die übrigen unbewohnt oder privat sind, wie der berühmte Skorpios des Aristoteles Onassis, neben Lefkada.

Dank ihrer strategisch wichtigen Stelle, am südöstlichsten Ende des Adriatischen Meeres, bildeten sie seit jeher ein natürliches Tor zum Westen, doch parallel die Bastion Griechenlands gegen alle Art von Eroberern, die von Zeit zu Zeit versuchten, in Griechenland zu intervenieren. Obwohl sie seit der Steinzeit bewohnt werden, wurden sie erst in der Mykenischen Periode mehr bekannt, als der mythische Odysseus, Koenig von Ithaki, zusammen mit den meisten Griechen zum Trojanischen Krieg aufbrach. Später, im Jahre 431 v.Chr.., war das Bündnis Kerkyras mit Athen, der Grund für den Ausbruch des berühmten Peloponnesischen Krieges, zwischen Athen und Sparta. Die ionischen Inseln erfuhren ihre größte Blütezeit wahrend der venezianischen Besatzung, nach 1380 n.Chr., als ein Kommunikationsgang mit dem restlichen Westen eröffnet wurde. In dieser Periode hatten die Eptanesier die Gelegenheit, die Architektur, die Literatur, die Musik und andere Künste zu kultivieren und sich ein reiches geistiges und kulturelles Erbe zu erschaffen, das immer noch starke Spuren trägt, geprägt auf unzählbaren Denkmälern. Später folgte die Oberherrschaft der Franzosen und der russisch - türkischen Flotte, die zum Beschluss der Gründung des "Ionischen Staates", im Jahre 1799, führte, ein System, das leider nur sieben Jahre andauerte, da sich später die Inseln unter dem "diskreten Schutz" der Engländer untersetzten. Obwohl die fremden Eroberer ständig präsent waren, mit den  wechselnden Besatzungen im ionischen Meer, enthielt sich der eptanesische Geist keineswegs den nationalen Befreiungskämpfen der übrigen griechischen Nation. Der erste Regierungspräsident Griechenlands, nach der Befreiung von den Türken, war Ioannis Kapodistrias aus Kerkyra.
Das milde Klima, der entwickelte Tourismus, aber auch die vielfältigen Zugangsmöglichkeiten in den Eptanisa, haben die Insel zu einem idealen Tourismusziel für alternative Ferien, das ganze Jahr über, etabliert. Heute ist die antike Insel der Phäaken, Kerkyra, der Schmuck des ionischen Meeres, mit den verstreuten venezianischen Festungen, den Palästen und Villen, die den Durchgang der französischen und italienischen Adligen der Renaissancezeit und des neueren Europas, bis zum 19.Jh, widerspiegeln.
Paxi und Antipaxi, südlicher gelegen, der grüne kleine Inselkomplex gegenüber von Parga, sind der beliebte Treffpunkt internationaler Persönlichkeiten, die jeden Sommer mit Luxusjachten auf die Inseln ankommen.
Lefkada ist eng mit dem Prestige des Aristoteles Onassis, aber auch mit dem internationalen volkskundlichen Festival, das jedes Jahr im August stattfindet, verbunden.
Zakynthos, "die Blume des Orients", aber auch die Geburtsinsel des Nationaldichters Griechenlands und Verfassers der Nationalhymne, Dionysios Solomos, bietet einige der bezaubernsten Stränden der ionischen Inseln, an.
Kefallonia
ist vor allem wegen ihrer berühmten Weine, der malerischen Fischerdörfer und der ruhigen Sandstrände beliebt.

Und zuletzt, Kythera, die für manche, paradoxerweise, ein Teil der Eptanisa ausmachen liegen am südlichsten Ende Peloponnes, und mehr an die Landschaft von Mani erinnert.